Mittwoch, 28. Mai 2014

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Gaya, die Mutter Erde

Am Anfang war das Chaos, das nichts. Man kann es sich heute schwer vorstellen, was die alten Griechen sich unter einem Chaos vorstellten. Wahrscheinlich war es für sie nur eine Unordnung. Deshalb ist es verständlich, dass Aristoteles später seine Lehre von „Ursache und Wirkung“ entwickelte.
Aus dieser Unordnung kam Gaya, und dies deutet daraufhin, dass die griechische Mythologie mit Sicherheit eine der ältesten der Menschheit ist, weil sie sich auf das Bewusstsein stützt, dass das Leben und damit die erste Ordnung von der Frau kommt, also eine Art Matriarchismus.
Sie schuf sich eine Welt um sich herum, sie gebar den Himmel (Uranos), der sie ganz umgab, umschloss, jeden Teil von ihr berührte,  sie mit seinen Winden streichelte. Das kommt fast einer Liebeserklärung gleich. Aus ihr kamen auch die Hügel (Urea), vielleicht damit der Himmel mit seinen Winden sie noch spürbarer und zärtlicher streicheln konnte, und die Wasser (Pontons), die sie umspülten, um ihre Grenzen anzuzeigen. Mit diesen drei Gefährten gründete sie dann eine große kinderreiche Familie.
Der Grieche lebte nicht in einer Unendlichkeit oder Grenzenlosigkeit, für ihn war die Welt ein ihn umgebendes Ganzes.

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