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Gaya, die Mutter Erde
Am Anfang war das Chaos, das nichts. Man kann es sich
heute schwer vorstellen, was die alten Griechen sich unter einem Chaos
vorstellten. Wahrscheinlich war es für sie nur eine Unordnung. Deshalb ist es
verständlich, dass Aristoteles später seine Lehre von „Ursache und Wirkung“
entwickelte.
Aus dieser Unordnung kam Gaya, und dies deutet daraufhin,
dass die griechische Mythologie mit Sicherheit eine der ältesten der
Menschheit ist, weil sie sich auf das Bewusstsein stützt, dass das Leben und
damit die erste Ordnung von der Frau kommt, also eine Art Matriarchismus.
Sie schuf sich eine Welt um sich herum, sie gebar den
Himmel (Uranos), der sie ganz umgab, umschloss, jeden Teil von ihr
berührte, sie mit seinen Winden
streichelte. Das kommt fast einer Liebeserklärung gleich. Aus ihr kamen auch
die Hügel (Urea), vielleicht damit der Himmel mit seinen Winden sie noch
spürbarer und zärtlicher streicheln konnte, und die Wasser (Pontons), die sie
umspülten, um ihre Grenzen anzuzeigen. Mit diesen drei Gefährten gründete sie
dann eine große kinderreiche Familie.
Der Grieche lebte nicht in einer Unendlichkeit oder
Grenzenlosigkeit, für ihn war die Welt ein ihn umgebendes Ganzes.
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Gaja a föld instennője németül
Mittwoch, 28. Mai 2014
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